Flugausbildung

Allgemeines

Auflagen

Die gesamte Flugausbildung darf 4 Jahre nicht überschreiten. Wichtig ist zu wissen, dass spätestens 24 Monate nach bestandener Theorieprüfung die praktische Prüfung erfolgen muss. Alle sieben Theoriefächer müssen innerhalb von 18 Monaten bestanden werden.
Eine gültige Lizenz muss alle 2 Jahre verlängert werden. Hierzu sind im zweiten Jahr der Gültigkeit 12 Flugstunden, 12 Landungen und eine Stunde Übungsflug mit Fluglehrer nachzuweisen. Diese Stunde dient reinen Übungszwecken und ähnelt keiner Prüfung. Die Übungsstunde kann innerhalb der 12 Flugstunden liegen.

Voraussetzungen

Mindestalter zu Ausbildungsbeginn 16 Jahre, für Abschlussprüfung und Scheinerhalt 17 Jahre, fliegerärztliche Tauglichkeit (Brille oder Kontaktlinsen stellen kein Hindernis dar). Bei Minderjährigen die schriftliche Zustimmung des Erziehungsberechtigten

Zur Anmeldung benötigte Unterlagen:

  • Kopie Personalausweis
  • Tauglichkeitszeugnis Klasse II (Adressen Fliegerarzt auf der Homepage ersichtlich)
  • Auszug vom KBA in Flensburg (Formular bei uns erhältlich)
  • Antrag auf Durchführung einer Zuverlässigkeitsüberprüfung (bei uns erhältlich)

PPL A

Praktische Ausbildung

Insgesamt sind 45 Flugstunden vorgeschrieben, wovon mindestens 25 Stunden mit Fluglehrer und 10 Stunden ohne Lehrer zu absolvieren sind. Um die Ausbildungskosten für Sie möglichst gering zu halten, wird auch bei der Ausbildung für den Motorflugschein mit einem zweisitzigem Flugzeug  begonnen.Später steigen wir auf ein viersitziges Flugzeug um. Möchten Sie die Ausbildung möglichst ohne Urlaubstage durchführen, sollten 4-5 Monate einkalkuliert werden. Vernünftig wäre dennoch, wenigstens zu Beginn der Ausbildung mehrmals in der Woche zu fliegen, denn gerade am Anfang sollten die Pausen nicht allzu groß sein, um die Fortschritte besser verfolgen zu können.

Gliederung Praxis:

  • Steig-, Sink- und Kurvenflüge
  • Platzrunde: Start- und Landeübungen
  • Notverfahren: Simulation von Notfällen
  • Alleinflug: Nach Überprüfung durch einen zweiten Lehrer
  • Navigation: Terrestrische-, Satelliten- und Funknavigation
  • Abschluss: Flughafeneinweisung, zweiter Flugzeugtyp, 270 km Überlandflug
Gliederung Theorie:

Unsere Stärke liegt im Theorieunterricht, der auf Ihren Terminkalender und Ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Unabhängig von der Theorie findet auch ein Sprechfunkkurs statt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Sprechfunk.

Die theoretische Ausbildung teilt sich auf folgende Bereiche auf, auch Sie werden bald Spaß an den interessanten Themen finden.

Teil I – Allgemeine Sachgebiete:

  • Luftrecht: Flugregeln und Luftraumstruktur
  • Menschliches Leistungsvermögen: Einflüsse auf den menschlichen Körper
  • Meteorologie: Allg. Wetterkunde, Flugwetterberatung
  • Kommunikation: Funkverkehr

Teil II – Besondere Sachgebiete:

  • Grundlagen des Fliegens: Aerodynamik
  • Betriebliche Verfahren: Unfallverhütung
  • Flugleistung und Flugplanung: Flugdurchführung
  • Allgemeine Luftfahrzeugkunde: Instrumente und Triebwerk
  • Navigation: Von Adorf  nach Bdorf

LAPL

Praktische Ausbildung

30 Flugstunden vorgeschrieben. Davon wenigstens 15 Stunden mit Fluglehrer sowie mindestens 6 Alleinflugstunden. In den 6 Alleinflugstunden müssen 3 Stunden Überlandflug enthalten sein, welche erst nach bestandener Theorieprüfung durchgeführt werden dürfen.

Gliederung Praxis:

  • Basic: Steig-, Sink- und Kurvenflüge
  • Platzrunde: Start- und Landeübungen
  • Notverfahren: Simulation und Verhalten bei Notfällen
  • Alleinflug Nach Überprüfung durch zweiten Fluglehrer
  • Abschluss: Flughafeneinweisung
Gliederung Theorie:

Teil I – Allgemeine Sachgebiete:

  • Luftrecht: Flugregeln und Luftraumstruktur
  • Menschliches Leistungsvermögen: Einflüsse auf den menschlichen Körper
  • Meteorologie: Allg. Wetterkunde, Flugwetterberatung
  • Kommunikation: Funkverkehr

Teil II – Besondere Sachgebiete:

  • Grundlagen des Fliegens: Aerodynamik
  • Betriebliche Verfahren: Unfallverhütung
  • Flugleistung und Flugplanung: Flugdurchführung
  • Allgemeine Luftfahrzeugkunde: Instrumente und Triebwerk
  • Navigation: Von Adorf  nach Bdorf

UL

UL-Ausbildung Luftsportgeräteschein

Neben der PPL-Lizenz für Motorflugzeuge können Sie bei uns auch die Luftsportgeräteführerlizenz für Ultraleichtflugzeuge, kurz UL-Schein, erwerben. Diese erlaubt Ihnen das Führen von dreiachsgesteuerten UL-Flugzeugen mit einem Höchstabfluggewicht von 472,5 kg. Moderne Ultraleichtflugzeuge erreichen mittlerweile Geschwindigkeiten von über 200 km/h.
Der größte Teil der UL-Piloten ist aber nach wie vor auf die eigentliche Idee des UL-Fliegens aus, langsam und gemütlich die Welt von oben betrachten.
Bis es allerdings so weit ist, muss zuerst die Ausbildung zum UL-Pilot absolviert werden. Die praktische Ausbildung umfasst 30 Flugstunden. Wenigstens 5 Stunden müssen ohne Fluglehrer durchgeführt werden. Das weitere Ausbildungsprogramm sieht dann wie folgt aus:

Gliederung Praxis:

  • Theoretische Grundeinweisung und Vertrautmachen mit dem Schulflugzeug
  • Drei bis vier längere Einweisungsflüge mit Lehrer. Dabei lernen Sie das „Handling“ Ihres Schulflugzeuges kennen und führen die zur Beherrschung des Flugzeuges notwendigen Grundübungen unter Aufsicht Ihres Lehrers durch.
  • Intensives Training von Start, Steigflug, Landeanflug und Landung
  • Trainieren von Notverfahren
  • Alleinflug
  • Weitere vorgeschriebene Übungen mit und ohne Lehrer
  • Überlandflugeinweisungen mittels terrestrischer Navigation
  • Flüge mit Lehrer durch kontrollierte Lufträume oder zu einem Flughafen.
  • Zwei Überlandflüge mit Lehrer mit Zwischenlandung über eine Strecke von 200 km sowie 3 Überlandflüge über 50 km alleine

Praktische Abschlussprüfung

Gliederung Theorie:

  • Aerodynamik: Warum fliegt ein Flugzeug, Ruderwirkung
  • Technik: Zelle, Instrumente, Triebwerk, Leistungsdaten
  • Navigation: Grundlagen Navigation, Funknavigation, Kursberechnung, Flugvorbereitung, -durchführung
  • Meteorologie: Atmosphäre, Wetterlagen, Wettererscheinungen, Wetterberatung zur Flugvorbereitung
  • Luftrecht: Gesetze, Verordnungen und Regeln
  • Verhalten in besonderen Fällen: Unfallverhütung
  • Menschliche Leistungsfähigkeit: Einwirkung auf den menschlichen Körper
  • Pyrotechnik: Umgang mit dem Rettungssystem
  • Flugfunk: Abschluss mit dem BZF I oder II

Sprechfunk

Piloten dürfen nur Funkgeräte benutzen, wenn sie die dafür notwendige Berechtigung haben.

Dieses sogenannte „Flugfunkzeugnis“ kann für internationalen Verkehr in Englisch (BZF I) oder für nationalen Verkehr in Deutsch (BZF II) erworben werden.
Die Beschränkung für dieses Flugfunkzeugnis beruht auf der Privatpilotenlizenz (PPL) für den Sichtflug.
Sollen Flugzeuge auch unter Instrumentenflugbedingungen geflogen werden, also ohne Sicht nach draußen, wird ein „Allgemein gültiges Zeugnis für Flugfunk“ (AZF) benötigt. Dieses unbeschränkt gültige Flugfunkzeugnis beinhaltet auch die Berechtigung für den Funkverkehr nach Sichtflugregeln in Englisch (BZF I) und Deutsch (BZF II).

BZF II (Deutsch)
Für den Flugfunk im Deutschen Luftraum ist das deutsche Sprechfunkzeugnis (BZF II) Vorschrift.

BZF I Englisch
Das BZF I (Englisch) wird für den Funkverkehr im Ausland benötigt. Es ist für Privatpiloten (PPL / LAPL) auf Flüge nach Sichtflug beschränkt.

Sprachprüfung
Für die im Funkverkehr verwendete Sprache muss zusätzlich ein Nachweis erbracht werden, nicht nur die vorgeschriebenen Sprechgruppen zu beherrschen, sondern auch gewisse Grundkenntnisse der allgemeinen Umgangssprache. Die Kenntnisse der jeweiligen Sprache werden in 6 Stufen eingeteilt. Es muss wenigstens der „Level 4“ erreicht werden, maximal möglich ist „Level 6“ = Muttersprache.

BZF II (Deutsch):
Im deutschen Sprechfunkzeugnis muss wenigstens der deutsche „Sprachlevel 4“ eingetragen sein. Dieser ist bei einem dafür zuständigen Prüfer abzulegen. Sollte die deutsche Sprache auch Muttersprache sein, so ist eine Selbsterklärung per Formular abzugeben. Die zuständige Behörde trägt bei Scheinausstellung in dem Fall „Level 6“ ein.

BZF I (Englisch):
Wenn Englisch nicht die Muttersprache ist, muss bei der Sprachprüfung wenigstens „Level 4“ erlangt werden. Der erreichte Sprachlevel wird von der zuständigen Behörde in die Lizenz eingetragen.

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Wichtig!
Die deutsche Muttersprache kann von Deutschland, Österreich und dem deutschsprachigen Teil der Schweiz und Südtirol aus bestätigt werden. Alle anderen müssen eine deutsche Sprachprüfung ablegen, wenn sie ein deutsches Sprechfunkzeugnis besitzen oder erwerben möchten. Der „Sprachlevel 6“ gilt auf Lebenszeit, „Level 4“ für vier Jahre und „Level 5“ für acht Jahre.

Theorieunterricht

Unsere Stärke liegt darin, dass es Unterricht in der Gruppe eigentlich nicht gibt. Der Unterricht orientiert sich alleine am Können und am Terminkalender des Schülers.

In der Regel findet der Unterricht im Vier-Augen-Gespräch statt.

In jeder praktischen Flugstunde findet vorher oder nachher in der Abschlussbesprechung theoretischer Unterricht statt.

Die Unterrichtsfächer sind beim PPL A / LAPL gleich, werden teilweise nur anders bezeichnet.

Übersicht Stunden Theorieunterricht
PPL A LAPL Stunden UL (Luftsportgeräteschein) Stunden
Luftrecht 20 Luftrecht 10
Menschliches Leistungsvermögen 8 Menschliches Leistungsvermögen 5
Meteorologie 10 Meteorologie 15
Kommunikation 2 Flugfunk 10
Grundlagen des Fliegens 6 Verhalten in besonderen Fällen 5
Betriebliche Verfahren 8 Technik 10
Flugleistungen/Flugplanung 7 Navigation 20
Allg. Luftfahrzeugkunde 12 5
Navigation 27
100 80

Alpeneinweisung

Alpeneinweisung - flyingboehl.deAufgrund langjähriger Erfahrung unsere Stärke!

Ob wir einen Durchflug, einer Überflug der Alpen, ein Landung auf einem Gebirgsflugplatz oder einen kurzen Abstecher in die Alpen planen, alles beginnt zuerst  mit der Theorie.

Alpeneinweisung - flyingboehl.deGliederung

  1. Welche Hauptlinien bzw. Haupttäler haben die Alpen?
  2. Was sind die wichtigsten Nebentäler?
  3. Das Gebirgswetter
  4. Gefahren in den Bergen
  5. Optische Täuschungen
  6. Notlagen

In der Praxis wollen wir Luv und Lee spüren, Sink- oder Steigraten entgegenwirken, Pässe sicher queren und im engen Tal sicher umkehren können.

Was brauchen wir dazu? Kein gutes Wetter und einen wolkenlosen Himmel. Tiefe Wolkenuntergrenzen, starke Winde oder leichter Föhn, das sind die Wetterlagen für eine gute Alpeneinweisung und die bekommen Sie bei uns!

Der Preis richtet sich anhand unseres Preisliste nach der Dauer der Einweisung und ob Sie Ihr eigenes Flugzeug mitbringen oder eines von uns nutzen.

Umschulungen

Die Theorieausbildung konzentriert sich auf:

  • Allgemeine Sachgebiete: Luftrecht, Meteorologie, Kommunikation, menschliches Leistungsvermögen und
  • Besondere Sachgebiete: Grundlagen des Fliegens, betriebliche Verfahren, Flugleistung und Planung, allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Navigation
Von PPL ( A ) oder LAPL zum Luftsportgeräteschein (UL)

  • Normal- und Notverfahren,
  • ein Überlandflug zu einem anderen Platz mit Lehrer,
  • pyrotechnische Einweisung,
  • drei Landungen im Alleinflug, Ziellandung, Notlandung und Landung ohne Triebwerg zum Schluss die
  • praktische Prüfung bei uns.

Von LAPL zum PPL A

  • Voraussetzung 15 Flugstunden, davon wenigstens 10 Std. Ausbildung an einer ATO.
  • Mindestens 4 Std. im Alleinflug, 2 davon im Überlandflug,
  • ein Alleinüberlandflug über 150 NM mit 2 Zwischenlandungen,
  • Theorie in den besondere Sachgebieten und
  • Prüfung, praktisch und mündlich durch das Luftamt
Vom TMG zum LAPL

  • Voraussetzung: mind. 21 Flugstunden auf TMG nach Eintragung der TMG-Erweiterung

Flugausbildung:

Mind. 3 Flugstunden, darin sind enthalten:

  • Einweisung gewünschtes Flugzeugmuster
  • Gefahreneinweisung, Weight and Balance
  • Mind. 10 Starts/Landungen mit Lehrer
  • Mind. 10 Start/Landungen alleine
  • Prüfungsflug durch einen Prüfer vom Luftamt
Z

Scheinverlängerung

PPL (A) mit Class Rating SEP und/oder TMG LAPL (A) mit Class Rating SEP und/oder TMG UL Lizenz für aerodynamisch gesteuerte UL's
Gültigkeit Class Rating unbefristet gültig unbefristet gültig
Gültigkeit Lizenz 2 Jahre Gültig so lange nachfolgende Verlängerungskriterien erfüllt sind. Gültig so lange nachfolgende Verlängerungskriterien erfüllt sind.
Verlängerung Class Rating 12 Flugstunden und 12 Landungen auf SEP und/oder TMG in den letzten 12 Monaten vor Ablauf der Gültigkeit inkl. 1 Stunde Auffrischungsschulung mit Fluglehrer (FI oder CRI) auf TMG oder SEP. Werden die Voraussetzungen nicht erfüllt, so können diese 3 Monate vor Ablauf der Gültigkeit durch eine Befähigungsüberprüfung mit einem beliebigen Prüfer ersetzt werden. 12 Flugstunden und 12 Landungen auf SEP und/oder TMG in den letzten 24 Monaten vor Antritt eines Fluges zusätzlich 1 Stunde Auffrischungsschulung mit Fluglehrer (FI oder CRI) auf TMG oder SEP. 12 Flugstunden und 12 Landungen mit SEP, TMG oder UL in den letzten 24 Monaten vor Antritt eines Fluges inkl. 1 Stunde Auffrischungsschulung mit Fluglehrer auf aerodynamisch gesteuertem UL
Erneuerung Class Rating Praktische Prüfung mit einem Prüfer der Landesluftfahrtbehörde. Praktische Befähigungsüberprüfung mit einem Prüfer der Landesluftfahrtbehörde oder die fehlenden Voraussetzungen mit Lehrer oder Flugauftrag nachholen. Fehlende Bedingungen mit oder unter Aufsicht eines Lehrers nachholen.

Typeneinweisung

…auch Musterberechtigung genannt, machen wir nicht nur auf unseren Flugzeugtypen.

Möchten sie auf ihrem neu gekauften Flugzeug oder Ultraleichtflugzeug eingewiesen werden sind sie bei uns richtig.

Ausbildung Pyrotechnik

Ultraleichtflugzeuge sind mit einem Rettungssystem, bestehend aus einer Rettungsrakete und einem Fallschirm ausgestattet. Dieser Schirm bringt im Notfall Besatzung und Flugzeug sicher zum Boden. Zum Erwerb eines Luftsportgerätescheins, ausgestellt über den DAeC oder den DULV wird eine entsprechende Ausbildung mit dem Umgang des Rettungsgeräts gefordert. Die in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse sind durch eine Prüfung nachzuweisen.

Der Pyrotechnik-Lehrgang ist ein fester Bestandteil der theoretischen Ausbildung und umfasst die Einweisung in die Sprengstoff-Unterklasse T2. Diese ist notwendig, um mit dem eingebauten Rettungssystem umgehen zu dürfen.

Sag mal Opa, warum machen die alle so ein Gedöns? Fliegen ist noch kinderleicht!

Fotografiert von Anna Stina Roseto www.babylovett.de

Bannerschlepp-Berechtigung

Die theoretische und praktische Ausbildung umfasst:

  • Die Voraussetzungen für Pilot und Flugzeug.
  • Änderung des Flugverhaltens während dem Schlepp
  • Einhaltung der Sicherheitsmindesthöhen
  • Durchführung von Verbandsflügen im Schlepp
  • Einweisung ist die Vorschriften LuftVO § 9; AIP Teil ENR 1.8-15 und 18; NfL I 25/03 sowie NfL II 38/4
  • Notverfahren

5 Schleppflüge müssen durchgeführt und abgenommen werden.

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Flugzeugschlepp-Berechtigung

Die Ausbildung umfasst eine theoretische und praktische Einweisung in die Notverfahren, Zeichen und Abläufe eine Flugzeugschlepps mit Segelflugzeugen. Der Bewerber hat an mindestens 5 Schleppflügen im Segelflugzeug teilgenommen (LuftPersV § 84 Abs. 2 Pkt. 3) sowie hat mindestens 5 Segelflugzeuge unter Anleitung eines Fluglehrers geschleppt.

Nachtflug-Berechtigung

Die Faszination eines VFR-Überlandfluges bei Nacht kann nur nachvollziehen, wer es selbst erlebt hat.

„Airliner-Feeling“ durch eine „IFR-mäßige“ Freigabe, der spannende Start auf einer voll befeuerten Piste, dann der Steigflug in die Nacht hinein, als Referenz nur der künstliche Horizont. Das Funken läuft auf den Frequenzen der „Großen“, und trotzdem ist viel weniger los als bei FIS am Tage. Das Flugzeug fliegt mangels thermischer Turbulenzen wie auf Schienen. Die Lichter der Städte und Dörfer sind meilenweit sichtbar, am Himmel strahlen die Sterne und der Mond, ab und zu ein anderer Nachtflieger.

Die Ausbildung umfasst:

  • Fünf Flugstunden auf Flugzeugen bei Nacht,
  • davon mindestens drei Stunden mit Fluglehrer,
  • davon mindestens eine Stunde Überlandflugnavigation,
  • sowie fünf Alleinstarts und -landungen bis zum vollständigen Stillstand.