Abenteuer Flieger-Event 2017

Abenteuer Flieger-Event vom 19.5.17 bis  23.5. 17

Mit  Formation MIRO 1 bis MIRO 11

thumb teilnehmer Es waren wirklich abenteuerliche Tage zusammen. 11 Flugzeuge, mit 24 Fliegern, die sich am Freitag, den 19. 5. 17 in Bad Wörishofen in Richtung Süden aufmachten. Geplant, recherchiert, organisiert von Andreas, Jean, Uli , die sich Tage und Nächte um die Ohren geschlagen hatten.
Ursprünglich sollte die Reise Richtung Schwarzes Meer, Rumänien, gehen; es musste aber umgeplant werden, weil wir nicht genügend AVGAS in Rumänien erhalten hätten. So musste eben Rumänien auf uns verzichten.

Ein schönes Bild ergab die Formation von unseren 11 Flugzeugen, mit Kai-Uwe an der Spitze, die sich schnell an ihren festgelegten Positionen einfanden, sehr diszipliniert und professionell über Stunden diese Position hielten.

thumb routen mapRoute MapDer erste Stopp nach unserem Abfluglatz Bad Wörishofen war in Krems, Österreich, wo wir bei herrlichstem Sommerwetter pausierten, die Maschinen wieder betankten und auch uns, natürlich alkoholfrei und mit leckerem Mittagessen. Nach kurzer Beratung und Checken der Wetterlage ging es am frühen Nachmittag mit Gegenwind weiter nach Ungarn. Viel Thermik und heißer Wind, (kontinentale Luft), blies uns entgegen und wir waren froh, dass wir die Berge hinter uns lassen konnten und die endlose Weite der Puszta hatte schon ein südliches Flair.

 

 

 


Nach 2,5 Stunden landeten wir am Balaton. Das Tankfahrzeug kam zu uns Fliegern,thumb img 19052017 06Tanken am Balaton-11 Flugzeuge-Zeitaufwand 2 Stunden ich kannte es bisher nur umgekehrt… Jedoch, der gute Mann hatte Feierabend und brach nach kurzer Zeit ab, war trotz Kniefällen und Trinkgeld nicht mehr zu bewegen, auch die restlichen Flieger zu betanken. Morgen früh könne es weitergehen… Der Wind war ungewöhnlich stark und wir machten uns auf ins Kolping-Hotel per Taxi ins ca. 10 km entfernte Örtchen Sarmalek. Fix geduscht trafen wir uns anschließend zum Abendessen bei einem guten und reichhaltig zubereiteten Buffet wieder, einige verkrochen sich danach noch an die Bar und es wurde lustig und spät..

An unserem 2. Reisetag war der Wind aus Süd-Ost noch stärker und wir schlugen Kurs Mali Losinj ein. Jean managte professionell den Funk im 1. Flieger und Andreas flog hinten, versuchte, die Schäfchen zusammenzuhalten und gab konstruktive Empfehlungen an die Spitze. Auf halber Strecke bekamen wir die Information, thumb img 19062017 01Landung in Zagreb bei den Großendass der Bora mit starkem Wind und schlechten Sichten uns den Weg nach Mali Losinj verwehrt. Als Alternative empfahlen uns die Lotsen, den internationalen Flughafen von Zagreb anzufliegen, was auch erstaunlicherweise ohne große Formalitäten einfach funktionierte. Unsere Formation landete zwischen Air France-Maschinen und Lufthansa in Zagreb, einer sehr schönen, großen, sehenswerten Stadt.
Angekommen im Hotel Aristos und kleiner Erfrischung fuhren wir alle mit dem Bus ins Zentrum, bummelten durch die Stadt und quetschten uns in eine kleine Bahn, die uns 20 Minuten durch die schönsten Ecken Zagrebs kutschierte. Noch während der Stadtrundfahrt organisierte Jean, in einem gemütlichen Restaurant bei Otto & Frank, einen Aufenthalt und empfahl uns die besten Weine, einen Rotwein, sehr fruchtig „2718 seti unca a boci“, einen süffigen Weißwein „Krauthaker Grasevina“ und leckere Tapas.

Apropos Jean: wir haben den Eindruck, mit Jean kann man in jeder europäischen Stadt aufschlagen, er kann erstens die Sprache und garantiert hat er 2 gute Freunde, ganz großes Kompliment!

Wir hatten alle großen Hunger, da wir das Mittagessen ausgelassen hatten… Klasse Wetter zum Draußen sitzen und viele Gespräche, um sich näherzukommen und über das Gelernte während des Fluges zu fachsimpeln.thumb img 21052017 05über der Adria

 Andreas stand allen immer mit seinem fachlichen Wissen zur Verfügung und alle machten regen Gebrauch davon.
Das große Abendessen fand in einem sagenhaften Ambiente, im Zentrum Zagrebs, dem Restaurant „Vinodol“ statt. Wir saßen an einer langen Tafel in einem Gewölbe, und ließen es uns so richtig gutgehen. Nichts war geplant, alles wurde vor Ort improvisiert und organisiert.

Die Bora versperrte uns am Morgen des 3. Tages immer noch den Weg. Das Motto lautete: Je später, desto besser. Das muss das Flugplatzpersonal scheinbar gehört haben. Die Abflugformalitäten zogen sich ca. 4 Stunden in die Länge. Alle Flieger hatten ihre Betriebstemperatur schon längst überschritten und bei Andreas…. auf einer Skala von 1 – 10, wobei 10 „Explosion“ bedeutet, waren wir schon bei 7 angelangt. Geduldig ertrugen wir die Hitze unter den Schwimmwesten. Wir flogen in großem Bogen über Slowenien in Richtung Adria, entlang der Insel Cres über Mali Losinj auf das offene Meer. Nach 3 Stunden Flugzeit, entschied die Corvus-Besatzung , vorzeitig nach Zadar abzudrehen, um zu tanken und uns dann nachzukommen. Eine richtige und gute Entscheidung.

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Ausflug an die Nordküste 2016

 Ausflug 2016 zu den Nordfriesischen Inseln, Ostfriesland und Helgoland16-nicht-südsee-sondern-nordsee

 5 Flugzeuge, 10 Teilnehmer, über 1200 km

Dieses Mal sollte unser Ausflug in Richtung Nordküste führen und so starteten wir am Samstag, den 10. September 2016 mit 5 Flugzeugen und 10 Teilnehmern von unserer Heimatbasis aus entlang des Rheins1-wetter-während-dem-ausflug-und-bei-departure in Richtung Norden. Mit Zwischenstopps in Mainz-Finthen (EDFZ) und Stadtlohn-Vreden (EDLS) erreichten wir am Abend schließlich die holländische Insel Texel (EHTX) mit ihrem geschichtsträchtigen Flugplatz. Mangels verfügbarer Hotelzimmer wurde hier erstmals in Ferienhäusern übernachtet was dem Komfort aber keinen Abbruch tat.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 10-Nach-der-Landung-in-Helgoland
Der nächste Tag führte uns mit einem Zwischenstopp auf der Insel Langeoog (EDWL) über zahlreiche Nordseeinseln nach Husum (EDXJ), wo der Tag mit einer Hafenrundfahrt im alten Hafen abgeschlossen wurde. Nächstes Ziel sollte die Hochseeinsel Helgoland werden, die mit ihrem Dünenflugplatz (EDXH) sicherlich eine besondere fliegerische Herausforderung darstellt. Schauergeschichten von böigen Seitenwinden und ultrakurzen Landebahnen machten die Runde und trieben einigen Teilnehmern bereits erste Falten in die Stirn.
Doch so schlimm sollte es nicht kommen, denn die Düne zeigte sich von ihrer besten Seite. Bei blauem Himmel landeten an unserem dritten Reisetag alle Maschinen wie an einer Perlenkette auf Bahn 15 der Düne.
Bereits vom Abstellplatz konnte man Wasser, Sandstrand und Badegäste sehen, was für eine Atmosphäre!
Mit der Fähre wurden wir auf die Felseninsel übergesetzt, wo uns im Rahmen einer Führung interessante Details zur durchwachsenen Geschichte der Insel erzählt wurden und wir abschließend einen Luftschutzstollen aus dem letzten Krieg besichtigten. Als krönender Abschluss ging es danach auf der Düne noch an den Strand, wo einige Unerschrockene ein kurzes Salzwasserbad nahmen. Immerhin hatte es an diesem Tag über 30 Grad! Danach flogen wir wieder zurück nach Husum.
 
13-Besuch-der-Meyer-Werf-in-PapenburgZurück im Hotel wurde die Idee geboren, kurzerhand die Meyer-Werft zu besuchen. Nach einigen Telefonaten war die Sache organisiert und am nächsten Tag der Flugplatz in Leer (EDWF) angesteuert. Die Führung auf der legendären Schiffswerft Meyer in Papenburg war interessant und beeindruckend gleichermaßen. Immerhin wurde hier schon so manches Kreuzfahrtschiff „geboren“. Glücklicherweise stand sogar ein nagelneues Schiff vor der großen Werfthalle, das sich wunderbar als Hintergrund für ein Gruppenfoto anbot. Der abendliche Weiterflug Richtung Süden endete auf dem Flugplatz Magdeburg (EDBM). Unser letzter Tag begann denn auch mit einer Stadtführung entlang der Elbe und in der Altstadt Magdeburgs. Der Rückflug am spätnachmittag führte schließlich von Magdeburg mit Zwischenstopp auf dem hochgelegenen Flugplatz Burg Feuerstein (EDQE) wieder zurück nach Bad Wörishofen. Dort wurde die Reise mit einem obligatorischen Bier in der Dämmerung beendet.

 14-Hier-entsteht-der-nächste-Ozeanriese

Fazit: Super Wetter, super Ziele, kein Ärger...  gerne wieder!

 

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Korsika Ausflug 2016

Maiausflug 2016

Insel Korsika, 7 Flugzeuge, 15 Teilnehmer, über 2000 km

IMG 0104Teilnehmer Hinten: Wolfgang, Uli, Isabella, Dieter, Edwin, Helga, Bruno Vorne: Sven, Jean, Christian, Adrian, Wolfgang, Rainer, Michael, Andreas Von Samstag bis Mittwoch hatten wir fünf wunderschöne Tage und von Allem etwas. Für eine „Nicht-Pilotin“ ist der erste Alpenflug eine tolle Erfahrung. Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie 14 Piloten ihre 7 Flugzeuge als Formation über die Berge gleiten lassen. Von oben die unendliche Landschaft zu genießen und wie ein Schwan über`s Meer zu fliegen, das erlebt man nicht jeden Tag. Bei gutem Wetter starteten wir in Bad Wörishofen und flogen 420 km als Formation über die Alpen nach Ozzano Emilia. Auf diesem tollen Platz in der Nähe von Bologna hatten wir unseren geplanten Zwischenstopp und mit Seitenwind auch eine leichte Herausforderung für die erste Landung.
Mit angezogenen Schwimmwesten ging es weiter über die Insel Elba in Richtung Korsika. Für einen Fluggast wie mich war es auch überraschend zu sehen, was Piloten in der Luft alles beachten müssen und wie viel Arbeit in der Flugvorbereitung (Routenplanung, Wetter...) steckt. Ein großer Vorteil für alle war sicherlich Jean an der Formationsspitze zu haben, der dann in französischer Sprache den Sprechfunk für alle übernahm. Wie geplant landeten wir nach gesamt 850 km am ersten Tag sicher in Frigari.

Terminal KorsikaTerminal KorsikaIn Bonifacio einer traumhaften Hafenstadt am südlichen Ende der französischen Insel Korsika angekommen, verbrachten wir drei Nächte und einen ganzen Tag. Jean organisierte für uns im Vorfeld ein sehr gutes Hotel, direkt an der wunderschön gelegenen Hafenbucht und führte uns jeden Abend zu bestem korsischem Essen und Wein...
Andreas der für Flugplanung und Wetter „verantwortlich" war, leitete uns bestens durch den gesamten Ausflug. Leider müsste er aber unseren geplanten Trip nach Sardinen, auf Grund des starken Windes am 2. Tag absagen. Nicht für alle, aber natürlich für eine Nicht-Pilotin, der beste Anlass zu einem Bummel durch die traumhaft gelegene Altstadt auf der 70m hohen Landzunge von Bonifacio.Hafen-von-KorsikaHafen-von-Korsika

Am dritten Tag freuten wir uns auf besseres Wetter und starteten bei Sonnenschein zu einem Rundflug um Korsika. Auf der kompletten Ostseite bis nach Bastia war noch alles ok, aber dann zwang uns das Wetter zum Drehen. Mit einem Endanflug über's Meer und einer Landung mit Rückenwind legten wir noch einen Zwischenstopp in Propriano ein. Nach 400 km wieder zurückgekommen in Frigari, hatte Andreas mit uns den Tag bis auf die letzte Sekunde ausgenutzt. Im Norden der Insel bei schlechtem Wetter abgedreht und im Süden im strömenden Regen noch schnell eingedreht und die Flugzeuge verzurrt.

Der Dienstag (4. Tag) begann wieder mit strahlendem Sonnenschein und so konnten wir unseren Rückflug entlang der Westküste antreten. Nach wunderschönen Buchten und Stränden überflogen wir dann die komplette Insel zur Ostseite. Korsika erstrahlt um diese Jahreszeit in einem saftigen Grün und oben in den Bergen liegt sogar noch Schnee. Auf der italienischen Seite vorbei am schiefen Turm von Pisa zeichnete sich immer mehr die Erkenntnis ab, dass die Alpen wettertechnisch nicht zu überqueren sind. Deshalb verlängerten wir ganz spontan, bei unserer geplanten Zwischenlandung in Pavullo, um einen Tag. So kamen wir zu einem weiteren lustigen und geselligen Abend bei hervorragendem Abendmenü. Nur für die Bayern Fans endete dieser Abend etwas schwieriger...

 

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Ausflug mit Hindernissen

IMG 0499Unser, für Mitte September geplanter Ausflug nach England, besser gesagt zum Flugtag in Duxford, stand unter einem schlechten Stern oder mehreren Sternen. Das Wetter verschlechterte sich am Abflugtag zusehends und der direkte Weg, über Frankreich, blieb uns somit „versperrt".

Wir versuchten also über einen Umweg in den Norden von Deutschland mit einer Zwischenlandung in Weeze (Niederrhein), England, am ersten Tag so nahe wie möglich zu kommen. Ein guter Plan, der auch aufgegangen wäre. Puff, machte es bei der Landung einer CT und zwang uns, obwohl das Wetter auf der Strecke immer besser wurde, zur Übernachtung an der deutsch-holländischen Grenze.DSC05061

DSC05114Am nächsten Tag bekam ein Kamerad der Tecnam-Besatzung die Nachricht, dass einer der Piloten dringend zu Hause gebraucht werde. Zudem zeigte sich das Wetter morgens wieder von seiner schlechtesten Seite. Das Zeitfester für die Veranstaltung in Duxford und dann auch für einen Flug nach England, wurde immer enger, denn das angekündigte Zwischenhoch sollte vom nächsten Höhentrog am Sonntag wieder abgelöst werden.

Also planten wir, mit einem Flieger weniger, wieder um. Wir vergaßen England und somit Duxford, planten einen Flug über Holland und Belgien, nach Frankreich in die Normandie. Außer der Negativbekanntschaft mit einem „Erbsenzähler" der französischen Flugsicherung am Flugplatz Deauville in der Normandie, gewährte uns die Streckenänderung einen erfreulichen Einblick in die vielgerühmte französische Küche.

DSC05355Am nächsten Tag ging es dann die gesamte Küste der Normandie, in Erinnerung an den D-Day, die Strände Sword,-Juno, -Gold, - Omaha und Utah Beach entlang. Le Mont Saint Michel, die Kirche im Meer, leitete dann den Kurs in das Landesinnere von Frankreich ein. Zur letzten Übernachtung flogen wir nach Troyes, südlich von Paris an der Seine und in der Champagne gelegen.

Diese Gegend, ist nicht nur wegen des Champagners bekannt, sondern auch wegen Innereien als Spezialität. Eine bestellte Portion blieb übrigens stehen. Am nächsten Tag ging es bei tiefen Wolken aber guter Sicht über Colmar zurück nach Wörishofen. Franz und Richard verabschiedeten sich bereits auf der Strecke nach Backnang, und Kai-Uwe und Sohn Nils flogen durch bis Jesenwang.

Trotz der Streckenänderung, dem schlechten Wetter und der Bekanntschaft von Monsieur „Wichtig" war es wieder ein toller Ausflug mit netten Mitfliegern.

 

FlyIn von TECNAM

FlyIn von TECNAM Deutschland mit angehängtem Fliegerfest der Flugschule Airfield

Von Freitag bis Sonntag fand ein TECNAM-Treffen, organisiert von TECNAM Deutschland, am Flughafen Augsburg statt.
Bei Vorträgen des Deutschen Wetterdienstes, Garmin, Rotax, ASCAIR und LiquiMoly sowie bei Informationsflügen sollte den Teilnehmern Gelegenheit gegeben werden, sich zu informieren.
Der Zweisitzer Tecnam 2008 unserer Flugschule wurde von den Gästen, angereist bis aus Holland, beschnuppert. Die Schüler und Charterer aus Wörishofen interessierte jedoch mehr die viersitzige 2010 von TECNAM und dies nicht nur am Boden. Platzangebot und Flugleistungen wurden während mehren Schnupperflügen ausprobiert.

Bei tollen Temperaturen auf der Flugplatzterrasse verwöhnte TECNAM am Samstagabend die Teilnehmer mit gegrilltem Lachsfilet in Folie mit Basilikumpeston, Schweinefiletmedaillons mit Kräuterbutter und Garnelen am Spieß mit Zitronengrascreme sowie leckeren Salaten. Tolle Musik aus Wörishofen, genau vom „Jungflugscheininhaber" unserer Flugschule, André Hergt und zwei Mann der eigentlich 5-köpfigen „Cross Rockband," sorgten bis spät in die Nacht für beste Stimmung auf der Terrasse.

Jahresausflug 2015

3 000 Kilometer, 23 Flugstunden, 9 Teilnehmer, vier Flugzeuge ...

DSC04483Über 3 000 Kilometer, 23 Flugstunden, 9 Teilnehmer, vier Flugzeuge, herrliches Wetter und die Eckpunkte Bad Wörishofen – Biarritz – Avignon – Genfer See und zurück waren die Bilanzdaten, die aufgrund des Wetters auf der positiven Erlebnisseite der Teilnehmer gebucht werden konnten.
Eigentlich wollten wir ja von Biarritz aus „um die Ecke“ auf die spanische Seite fliegen um Barcelona anzusteuern. Das Wetter, genauer gesagt der Zusammenbruch des Föhns an den Pyrenäen, verhinderte dies leider.

Nach einer Zwischenlandung in St. Girons-Antichan flogen wir von Biarritz an der schöneren, grünen Seite der Pyrenäen über Lourdes direkt unterhalb Perpignan ans Mittelmeer.
Von dort aus ging unsere Route dann über Narbonne, Montpellier und der Camarque mit Saintes-Maria-de-la-Meer an der Hafenstadt Marseille vorbei zu den östlich gelegenen Calanques schließlich nach Avignon. Mit drei Stunden Flugzeit war dies die längste, aber auch einer der schönsten Ertappen. Nicht weniger interessant und fliegerisch eine Herausforderung war der nächste Tag. Von Avignon nach Chambery nahmen wir nicht den direkten Weg, sondern legten unsere Strecke durch die französischen Seealpen. Den Einstieg in die Berge erflogen wir beim Stausee Le Verdone. Von da aus ging es über Digne-les-Bains, Barcelonette, Birancon über Grenoble nach Champery. 10.000 ft Höhe im letzten Teil der Strecke bescherte uns bereits ab und zu einen Ausblick auf den Mont Blanc.

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