Maiausflug 2016

Insel Korsika, 7 Flugzeuge, 15 Teilnehmer, über 2000 km

IMG 0104Teilnehmer Hinten: Wolfgang, Uli, Isabella, Dieter, Edwin, Helga, Bruno Vorne: Sven, Jean, Christian, Adrian, Wolfgang, Rainer, Michael, Andreas Von Samstag bis Mittwoch hatten wir fünf wunderschöne Tage und von Allem etwas. Für eine „Nicht-Pilotin“ ist der erste Alpenflug eine tolle Erfahrung. Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie 14 Piloten ihre 7 Flugzeuge als Formation über die Berge gleiten lassen. Von oben die unendliche Landschaft zu genießen und wie ein Schwan über`s Meer zu fliegen, das erlebt man nicht jeden Tag. Bei gutem Wetter starteten wir in Bad Wörishofen und flogen 420 km als Formation über die Alpen nach Ozzano Emilia. Auf diesem tollen Platz in der Nähe von Bologna hatten wir unseren geplanten Zwischenstopp und mit Seitenwind auch eine leichte Herausforderung für die erste Landung.
Mit angezogenen Schwimmwesten ging es weiter über die Insel Elba in Richtung Korsika. Für einen Fluggast wie mich war es auch überraschend zu sehen, was Piloten in der Luft alles beachten müssen und wie viel Arbeit in der Flugvorbereitung (Routenplanung, Wetter...) steckt. Ein großer Vorteil für alle war sicherlich Jean an der Formationsspitze zu haben, der dann in französischer Sprache den Sprechfunk für alle übernahm. Wie geplant landeten wir nach gesamt 850 km am ersten Tag sicher in Frigari.

In Bonifacio einer traumhaften Hafenstadt am südlichen Ende der französischen Insel Korsika angekommen, verbrachten wir drei Nächte und einen ganzen Tag. Jean organisierte für uns im Vorfeld ein sehr gutes Hotel, direkt an der wunderschön gelegenen Hafenbucht und führte uns jeden Abend zu bestem korsischem Essen und Wein...
Andreas der für Flugplanung und Wetter „verantwortlich" war, leitete uns bestens durch den gesamten Ausflug. Leider müsste er aber unseren geplanten Trip nach Sardinen, auf Grund des starken Windes am 2. Tag absagen. Nicht für alle, aber natürlich für eine Nicht-Pilotin, der beste Anlass zu einem Bummel durch die traumhaft gelegene Altstadt auf der 70m hohen Landzunge von Bonifacio.Hafen-von-KorsikaHafen-von-Korsika

Am dritten Tag freuten wir uns auf besseres Wetter und starteten bei Sonnenschein zu einem Rundflug um Korsika. Auf der kompletten Ostseite bis nach Bastia war noch alles ok, aber dann zwang uns das Wetter zum Drehen. Mit einem Endanflug über's Meer und einer Landung mit Rückenwind legten wir noch einen Zwischenstopp in Propriano ein. Nach 400 km wieder zurückgekommen in Frigari, hatte Andreas mit uns den Tag bis auf die letzte Sekunde ausgenutzt. Im Norden der Insel bei schlechtem Wetter abgedreht und im Süden im strömenden Regen noch schnell eingedreht und die Flugzeuge verzurrt.

Der Dienstag (4. Tag) begann wieder mit strahlendem Sonnenschein und so konnten wir unseren Rückflug entlang der Westküste antreten. Nach wunderschönen Buchten und Stränden überflogen wir dann die komplette Insel zur Ostseite. Korsika erstrahlt um diese Jahreszeit in einem saftigen Grün und oben in den Bergen liegt sogar noch Schnee. Auf der italienischen Seite vorbei am schiefen Turm von Pisa zeichnete sich immer mehr die Erkenntnis ab, dass die Alpen wettertechnisch nicht zu überqueren sind. Deshalb verlängerten wir ganz spontan, bei unserer geplanten Zwischenlandung in Pavullo, um einen Tag. So kamen wir zu einem weiteren lustigen und geselligen Abend bei hervorragendem Abendmenü. Nur für die Bayern Fans endete dieser Abend etwas schwieriger...

An unserem Verlängerungstag flogen wir wieder mit Jean an der Spitze, sowie Andreas als Navigator über den Gardasee, Meran, Reschensee, Imst und Reutte zurück nach EDNH. Spannend blieb bis zuletzt, ob wir aus dem Gebirgs- und Wolkentunnel rauskommen oder vor Füssen auf eine Wand zufliegen und umkehren müssen... Ende gut alles gut.

Es war frei, wir flogen dann in der Formation über den Platz in Bad Wörishofen und bedanken uns an dieser Stelle alle bei Michaela und Günter für den spendierten Willkommensdrink.

Ein besonderer Dank geht an Andreas und Jean für die hervorragende Gesamtorganisation. Es war ein richtig toller Ausflug und ich denke nicht nur für mich eine wunderbare Erfahrung bei gutem wie bei weniger gutem Wetter zu fliegen oder eventuell auch nicht zu fliegen.
Wie eingangs schon gesagt von Allem etwas...

Vielen herzlichen Dank an Andreas und Jean!

 

Ausflug mit Hindernissen

IMG 0499Unser, für Mitte September geplanter Ausflug nach England, besser gesagt zum Flugtag in Duxford, stand unter einem schlechten Stern oder mehreren Sternen. Das Wetter verschlechterte sich am Abflugtag zusehends und der direkte Weg, über Frankreich, blieb uns somit „versperrt".

Wir versuchten also über einen Umweg in den Norden von Deutschland mit einer Zwischenlandung in Weeze (Niederrhein), England, am ersten Tag so nahe wie möglich zu kommen. Ein guter Plan, der auch aufgegangen wäre. Puff, machte es bei der Landung einer CT und zwang uns, obwohl das Wetter auf der Strecke immer besser wurde, zur Übernachtung an der deutsch-holländischen Grenze.DSC05061

DSC05114Am nächsten Tag bekam ein Kamerad der Tecnam-Besatzung die Nachricht, dass einer der Piloten dringend zu Hause gebraucht werde. Zudem zeigte sich das Wetter morgens wieder von seiner schlechtesten Seite. Das Zeitfester für die Veranstaltung in Duxford und dann auch für einen Flug nach England, wurde immer enger, denn das angekündigte Zwischenhoch sollte vom nächsten Höhentrog am Sonntag wieder abgelöst werden.

Also planten wir, mit einem Flieger weniger, wieder um. Wir vergaßen England und somit Duxford, planten einen Flug über Holland und Belgien, nach Frankreich in die Normandie. Außer der Negativbekanntschaft mit einem „Erbsenzähler" der französischen Flugsicherung am Flugplatz Deauville in der Normandie, gewährte uns die Streckenänderung einen erfreulichen Einblick in die vielgerühmte französische Küche.

DSC05355Am nächsten Tag ging es dann die gesamte Küste der Normandie, in Erinnerung an den D-Day, die Strände Sword,-Juno, -Gold, - Omaha und Utah Beach entlang. Le Mont Saint Michel, die Kirche im Meer, leitete dann den Kurs in das Landesinnere von Frankreich ein. Zur letzten Übernachtung flogen wir nach Troyes, südlich von Paris an der Seine und in der Champagne gelegen.

Diese Gegend, ist nicht nur wegen des Champagners bekannt, sondern auch wegen Innereien als Spezialität. Eine bestellte Portion blieb übrigens stehen. Am nächsten Tag ging es bei tiefen Wolken aber guter Sicht über Colmar zurück nach Wörishofen. Franz und Richard verabschiedeten sich bereits auf der Strecke nach Backnang, und Kai-Uwe und Sohn Nils flogen durch bis Jesenwang.

Trotz der Streckenänderung, dem schlechten Wetter und der Bekanntschaft von Monsieur „Wichtig" war es wieder ein toller Ausflug mit netten Mitfliegern.

 

FlyIn von TECNAM

FlyIn von TECNAM Deutschland mit angehängtem Fliegerfest der Flugschule Airfield

Von Freitag bis Sonntag fand ein TECNAM-Treffen, organisiert von TECNAM Deutschland, am Flughafen Augsburg statt.
Bei Vorträgen des Deutschen Wetterdienstes, Garmin, Rotax, ASCAIR und LiquiMoly sowie bei Informationsflügen sollte den Teilnehmern Gelegenheit gegeben werden, sich zu informieren.
Der Zweisitzer Tecnam 2008 unserer Flugschule wurde von den Gästen, angereist bis aus Holland, beschnuppert. Die Schüler und Charterer aus Wörishofen interessierte jedoch mehr die viersitzige 2010 von TECNAM und dies nicht nur am Boden. Platzangebot und Flugleistungen wurden während mehren Schnupperflügen ausprobiert.

Bei tollen Temperaturen auf der Flugplatzterrasse verwöhnte TECNAM am Samstagabend die Teilnehmer mit gegrilltem Lachsfilet in Folie mit Basilikumpeston, Schweinefiletmedaillons mit Kräuterbutter und Garnelen am Spieß mit Zitronengrascreme sowie leckeren Salaten. Tolle Musik aus Wörishofen, genau vom „Jungflugscheininhaber" unserer Flugschule, André Hergt und zwei Mann der eigentlich 5-köpfigen „Cross Rockband," sorgten bis spät in die Nacht für beste Stimmung auf der Terrasse.

Jahresausflug 2015

3 000 Kilometer, 23 Flugstunden, 9 Teilnehmer, vier Flugzeuge ...

DSC04483Über 3 000 Kilometer, 23 Flugstunden, 9 Teilnehmer, vier Flugzeuge, herrliches Wetter und die Eckpunkte Bad Wörishofen – Biarritz – Avignon – Genfer See und zurück waren die Bilanzdaten, die aufgrund des Wetters auf der positiven Erlebnisseite der Teilnehmer gebucht werden konnten.
Eigentlich wollten wir ja von Biarritz aus „um die Ecke“ auf die spanische Seite fliegen um Barcelona anzusteuern. Das Wetter, genauer gesagt der Zusammenbruch des Föhns an den Pyrenäen, verhinderte dies leider.

Nach einer Zwischenlandung in St. Girons-Antichan flogen wir von Biarritz an der schöneren, grünen Seite der Pyrenäen über Lourdes direkt unterhalb Perpignan ans Mittelmeer.
Von dort aus ging unsere Route dann über Narbonne, Montpellier und der Camarque mit Saintes-Maria-de-la-Meer an der Hafenstadt Marseille vorbei zu den östlich gelegenen Calanques schließlich nach Avignon. Mit drei Stunden Flugzeit war dies die längste, aber auch einer der schönsten Ertappen. Nicht weniger interessant und fliegerisch eine Herausforderung war der nächste Tag. Von Avignon nach Chambery nahmen wir nicht den direkten Weg, sondern legten unsere Strecke durch die französischen Seealpen. Den Einstieg in die Berge erflogen wir beim Stausee Le Verdone. Von da aus ging es über Digne-les-Bains, Barcelonette, Birancon über Grenoble nach Champery. 10.000 ft Höhe im letzten Teil der Strecke bescherte uns bereits ab und zu einen Ausblick auf den Mont Blanc.

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Ready for Take Off nach Zell am See und zum Kitzsteinhorn

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Mit der CT zum Kitzsteinhorn

AUSSTEIGEN, SKIER ANSCHNALLEN UND LOSFAHREN

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So einfach ging es nun doch nicht - aber fast. Isabella, Josef und ich (ein Nachbar von mir musste kurzfristig absagen) hatten die Idee mit den beiden CT´s nach Zell am See zum Skifahren zu fliegen.
Geht das denn überhaupt? Naja, der Schnee fehlte in den unteren Regionen noch, doch am Kitzsteinhorn bei Kaprun war die Schneelage gut.
Eine Stunde brauchten wir von Wörishofen nach Zell. Leider vertrödelten wir in der Früh ein bisschen Zeit mit Tanken, so konnten wir erst um 08:45 Uhr starten. Bereits im Funk orderten wir ein Taxi, welches auch prompt nach der Landung da war. Ich hatte uns schon am Tag zuvor angekündigt und so empfing uns direkt am Flugzeug ein VW-Bus (also genug Platz für unsere Skier).
15 Minuten später waren wir direkt an der Liftstation. Wären wir mit dem Auto angereist, hätten wir vom Parkplatz erst einmal dorthin laufen müssen. Nun hieß es nur noch Skipässe kaufen und einsteigen! Eine Stunde nach der Landung standen wir auf der Piste in über 2600 Meter und der Spaß konnte beginnen.
Das Taxi kostete hin und zurück 60 €, für jeden also 20 € und der Skipass 42 €.
IMG 8839Tipp´s beim Nachmachen:

  1.  Früher weg fliegen,
  2.  warten bis der Tag eine halbe Stunde länger ist und
  3.  auf Schnee in den tieferen Regionen warten, denn zur Liftstation der Schmittenhöhe kann man in 15 Minuten laufen.

SKI HEIL smile