Ausflug mit Hindernissen

IMG 0499Unser, für Mitte September geplanter Ausflug nach England, besser gesagt zum Flugtag in Duxford, stand unter einem schlechten Stern oder mehreren Sternen. Das Wetter verschlechterte sich am Abflugtag zusehends und der direkte Weg, über Frankreich, blieb uns somit „versperrt".

Wir versuchten also über einen Umweg in den Norden von Deutschland mit einer Zwischenlandung in Weeze (Niederrhein), England, am ersten Tag so nahe wie möglich zu kommen. Ein guter Plan, der auch aufgegangen wäre. Puff, machte es bei der Landung einer CT und zwang uns, obwohl das Wetter auf der Strecke immer besser wurde, zur Übernachtung an der deutsch-holländischen Grenze.DSC05061

DSC05114Am nächsten Tag bekam ein Kamerad der Tecnam-Besatzung die Nachricht, dass einer der Piloten dringend zu Hause gebraucht werde. Zudem zeigte sich das Wetter morgens wieder von seiner schlechtesten Seite. Das Zeitfester für die Veranstaltung in Duxford und dann auch für einen Flug nach England, wurde immer enger, denn das angekündigte Zwischenhoch sollte vom nächsten Höhentrog am Sonntag wieder abgelöst werden.

Also planten wir, mit einem Flieger weniger, wieder um. Wir vergaßen England und somit Duxford, planten einen Flug über Holland und Belgien, nach Frankreich in die Normandie. Außer der Negativbekanntschaft mit einem „Erbsenzähler" der französischen Flugsicherung am Flugplatz Deauville in der Normandie, gewährte uns die Streckenänderung einen erfreulichen Einblick in die vielgerühmte französische Küche.

DSC05355Am nächsten Tag ging es dann die gesamte Küste der Normandie, in Erinnerung an den D-Day, die Strände Sword,-Juno, -Gold, - Omaha und Utah Beach entlang. Le Mont Saint Michel, die Kirche im Meer, leitete dann den Kurs in das Landesinnere von Frankreich ein. Zur letzten Übernachtung flogen wir nach Troyes, südlich von Paris an der Seine und in der Champagne gelegen.

Diese Gegend, ist nicht nur wegen des Champagners bekannt, sondern auch wegen Innereien als Spezialität. Eine bestellte Portion blieb übrigens stehen. Am nächsten Tag ging es bei tiefen Wolken aber guter Sicht über Colmar zurück nach Wörishofen. Franz und Richard verabschiedeten sich bereits auf der Strecke nach Backnang, und Kai-Uwe und Sohn Nils flogen durch bis Jesenwang.

Trotz der Streckenänderung, dem schlechten Wetter und der Bekanntschaft von Monsieur „Wichtig" war es wieder ein toller Ausflug mit netten Mitfliegern.

 

Gegensätze, wie sich größer nicht sein könnten

C42---Bildrechte-Andreas-Boehl

 

 

C42 und C350, man könnte glauben, es wäre die Differenz von 308.
Nein, die C42 ein Ultraleichtflugzeug, dass mit über 2000 hergestellten Flugzeugen der Firma COMCO IKARUS zu den erfolgreichsten UL´s weltweit gehört.

 

Die C350 heißt genau Cessna 350 Corvalis und hat nur eines mit der C 42 gemeinsam. Beide Cessna-Corvaliskönnten über Airfield Service GmbH gechartert werden.

 

Wer mehr wissen will, der sollte zum Hörer greifen und die  0171 5248266 anrufen.

FlyIn von TECNAM

FlyIn von TECNAM Deutschland mit angehängtem Fliegerfest der Flugschule Airfield

Von Freitag bis Sonntag fand ein TECNAM-Treffen, organisiert von TECNAM Deutschland, am Flughafen Augsburg statt.
Bei Vorträgen des Deutschen Wetterdienstes, Garmin, Rotax, ASCAIR und LiquiMoly sowie bei Informationsflügen sollte den Teilnehmern Gelegenheit gegeben werden, sich zu informieren.
Der Zweisitzer Tecnam 2008 unserer Flugschule wurde von den Gästen, angereist bis aus Holland, beschnuppert. Die Schüler und Charterer aus Wörishofen interessierte jedoch mehr die viersitzige 2010 von TECNAM und dies nicht nur am Boden. Platzangebot und Flugleistungen wurden während mehren Schnupperflügen ausprobiert.

Bei tollen Temperaturen auf der Flugplatzterrasse verwöhnte TECNAM am Samstagabend die Teilnehmer mit gegrilltem Lachsfilet in Folie mit Basilikumpeston, Schweinefiletmedaillons mit Kräuterbutter und Garnelen am Spieß mit Zitronengrascreme sowie leckeren Salaten. Tolle Musik aus Wörishofen, genau vom „Jungflugscheininhaber" unserer Flugschule, André Hergt und zwei Mann der eigentlich 5-köpfigen „Cross Rockband," sorgten bis spät in die Nacht für beste Stimmung auf der Terrasse.

Pedelecs

FLIEGEN AUF RÄDER(N) smile

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Ab sofort besteht die Möglichkeit am Flugplatz Wörishofen zwei Super-Pedelecs zu mieten. Alle reden eigentlich immer von E-Bikes oder Fahrrädern mit Elektromotor. Beides ist hier nicht gemeint. Was ist also ein S-Pedelec? Normale Pedelecs (Pedal Electric Cycle) sind eine spezielle Ausführung eines Elektrofahrrads, bei dem der Fahrer von einem Elektroantrieb unterstützt wird, wenn er radelt. Der Begriff des Pedelecs wurde zur Abgrenzung dieses Bautyps von E-Bikes geschaffen, bei denen der Antrieb etwa per Drehgriff gesteuert wird. Die Begriffe Pedelec, E-Bike und Elektrofahrrad werden in Deutschland und in Österreich jedoch oft synonym verwendet, in der Schweiz ist die Bezeichnung E-Bike die verbreitetste. Eine rechtliche Definition der Begriffe gibt es nicht, die verkehrsrechtliche Einordnung dieser Fahrzeuge unterscheidet sich in den genannten Ländern jedoch deutlich.
In Deutschland ist ein Pedelec, das bei einem maximal 250 Watt starken Motor auf 25 km/h konstruktiv begrenzt ist, nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung ein Fahrrad.

img 600x400Wenn man die Bilder anschaut, dürfte klar sein, was ein Super-Pedelec ist. Ein zulassungspflichtiges Fahrrad, das seinen Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h unterstützt. Pflicht sind ein Führerschein (Autoführerschein reicht) ein Rückspiegel und ein Helm. Alles findet ihr am Flugplatz in Wörishofen und kann nach Anmeldung gemietet werden. Ach so: Vorsicht! Das Fahren von Super - Pedelec macht, wie Fliegen, süchtig, denn Fahrradfahren heißt hier „AUF RÄDERN FLIEGEN.“

Mietpreise je Rad:

½ Tag 20 €
1 Tag 25 €, jeder Folgetag 20 €

 

 

Jahresausflug 2015

3 000 Kilometer, 23 Flugstunden, 9 Teilnehmer, vier Flugzeuge ...

DSC04483Über 3 000 Kilometer, 23 Flugstunden, 9 Teilnehmer, vier Flugzeuge, herrliches Wetter und die Eckpunkte Bad Wörishofen – Biarritz – Avignon – Genfer See und zurück waren die Bilanzdaten, die aufgrund des Wetters auf der positiven Erlebnisseite der Teilnehmer gebucht werden konnten.
Eigentlich wollten wir ja von Biarritz aus „um die Ecke“ auf die spanische Seite fliegen um Barcelona anzusteuern. Das Wetter, genauer gesagt der Zusammenbruch des Föhns an den Pyrenäen, verhinderte dies leider.

Nach einer Zwischenlandung in St. Girons-Antichan flogen wir von Biarritz an der schöneren, grünen Seite der Pyrenäen über Lourdes direkt unterhalb Perpignan ans Mittelmeer.
Von dort aus ging unsere Route dann über Narbonne, Montpellier und der Camarque mit Saintes-Maria-de-la-Meer an der Hafenstadt Marseille vorbei zu den östlich gelegenen Calanques schließlich nach Avignon. Mit drei Stunden Flugzeit war dies die längste, aber auch einer der schönsten Ertappen. Nicht weniger interessant und fliegerisch eine Herausforderung war der nächste Tag. Von Avignon nach Chambery nahmen wir nicht den direkten Weg, sondern legten unsere Strecke durch die französischen Seealpen. Den Einstieg in die Berge erflogen wir beim Stausee Le Verdone. Von da aus ging es über Digne-les-Bains, Barcelonette, Birancon über Grenoble nach Champery. 10.000 ft Höhe im letzten Teil der Strecke bescherte uns bereits ab und zu einen Ausblick auf den Mont Blanc.

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Ready for Take Off nach Zell am See und zum Kitzsteinhorn

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