FlyIn von TECNAM

FlyIn von TECNAM Deutschland mit angehängtem Fliegerfest der Flugschule Airfield

Von Freitag bis Sonntag fand ein TECNAM-Treffen, organisiert von TECNAM Deutschland, am Flughafen Augsburg statt.
Bei Vorträgen des Deutschen Wetterdienstes, Garmin, Rotax, ASCAIR und LiquiMoly sowie bei Informationsflügen sollte den Teilnehmern Gelegenheit gegeben werden, sich zu informieren.
Der Zweisitzer Tecnam 2008 unserer Flugschule wurde von den Gästen, angereist bis aus Holland, beschnuppert. Die Schüler und Charterer aus Wörishofen interessierte jedoch mehr die viersitzige 2010 von TECNAM und dies nicht nur am Boden. Platzangebot und Flugleistungen wurden während mehren Schnupperflügen ausprobiert.

Bei tollen Temperaturen auf der Flugplatzterrasse verwöhnte TECNAM am Samstagabend die Teilnehmer mit gegrilltem Lachsfilet in Folie mit Basilikumpeston, Schweinefiletmedaillons mit Kräuterbutter und Garnelen am Spieß mit Zitronengrascreme sowie leckeren Salaten. Tolle Musik aus Wörishofen, genau vom „Jungflugscheininhaber" unserer Flugschule, André Hergt und zwei Mann der eigentlich 5-köpfigen „Cross Rockband," sorgten bis spät in die Nacht für beste Stimmung auf der Terrasse.

Pedelecs

FLIEGEN AUF RÄDER(N) smile

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 Ab sofort besteht die Möglichkeit am Flugplatz Wörishofen zwei Super-Pedelecs zu mieten. Alle reden eigentlich immer von E-Bikes oder Fahrrädern mit Elektromotor. Beides ist hier nicht gemeint. Was ist also ein S-Pedelec? Normale Pedelecs (Pedal Electric Cycle) sind eine spezielle Ausführung eines Elektrofahrrads, bei dem der Fahrer von einem Elektroantrieb unterstützt wird, wenn er radelt. Der Begriff des Pedelecs wurde zur Abgrenzung dieses Bautyps von E-Bikes geschaffen, bei denen der Antrieb etwa per Drehgriff gesteuert wird. Die Begriffe Pedelec, E-Bike und Elektrofahrrad werden in Deutschland und in Österreich jedoch oft synonym verwendet, in der Schweiz ist die Bezeichnung E-Bike die verbreitetste. Eine rechtliche Definition der Begriffe gibt es nicht, die verkehrsrechtliche Einordnung dieser Fahrzeuge unterscheidet sich in den genannten Ländern jedoch deutlich.
In Deutschland ist ein Pedelec, das bei einem maximal 250 Watt starken Motor auf 25 km/h konstruktiv begrenzt ist, nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung ein Fahrrad.

img 600x400Wenn man die Bilder anschaut, dürfte klar sein, was ein Super-Pedelec ist. Ein zulassungspflichtiges Fahrrad, das seinen Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h unterstützt. Pflicht sind ein Führerschein (Autoführerschein reicht) ein Rückspiegel und ein Helm. Alles findet ihr am Flugplatz in Wörishofen und kann nach Anmeldung gemietet werden. Ach so: Vorsicht! Das Fahren von Super - Pedelec macht, wie Fliegen, süchtig, denn Fahrradfahren heißt hier „AUF RÄDERN FLIEGEN.“

 

Mietpreise je Rad:

½ Tag 30 €
1 Tag 25 €, jeder Folgetag 25 €

Tourenvorschläge und Ladestationen mit Einkehrmöglichkeiten  hier klicken   [PDF 800 MB]

Jahresausflug 2015

3 000 Kilometer, 23 Flugstunden, 9 Teilnehmer, vier Flugzeuge ...

DSC04483Über 3 000 Kilometer, 23 Flugstunden, 9 Teilnehmer, vier Flugzeuge, herrliches Wetter und die Eckpunkte Bad Wörishofen – Biarritz – Avignon – Genfer See und zurück waren die Bilanzdaten, die aufgrund des Wetters auf der positiven Erlebnisseite der Teilnehmer gebucht werden konnten.
Eigentlich wollten wir ja von Biarritz aus „um die Ecke“ auf die spanische Seite fliegen um Barcelona anzusteuern. Das Wetter, genauer gesagt der Zusammenbruch des Föhns an den Pyrenäen, verhinderte dies leider.

Nach einer Zwischenlandung in St. Girons-Antichan flogen wir von Biarritz an der schöneren, grünen Seite der Pyrenäen über Lourdes direkt unterhalb Perpignan ans Mittelmeer.
Von dort aus ging unsere Route dann über Narbonne, Montpellier und der Camarque mit Saintes-Maria-de-la-Meer an der Hafenstadt Marseille vorbei zu den östlich gelegenen Calanques schließlich nach Avignon. Mit drei Stunden Flugzeit war dies die längste, aber auch einer der schönsten Ertappen. Nicht weniger interessant und fliegerisch eine Herausforderung war der nächste Tag. Von Avignon nach Chambery nahmen wir nicht den direkten Weg, sondern legten unsere Strecke durch die französischen Seealpen. Den Einstieg in die Berge erflogen wir beim Stausee Le Verdone. Von da aus ging es über Digne-les-Bains, Barcelonette, Birancon über Grenoble nach Champery. 10.000 ft Höhe im letzten Teil der Strecke bescherte uns bereits ab und zu einen Ausblick auf den Mont Blanc.

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Ready for Take Off nach Zell am See und zum Kitzsteinhorn

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Mit der CT zum Kitzsteinhorn

AUSSTEIGEN, SKIER ANSCHNALLEN UND LOSFAHREN

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So einfach ging es nun doch nicht - aber fast. Isabella, Josef und ich (ein Nachbar von mir musste kurzfristig absagen) hatten die Idee mit den beiden CT´s nach Zell am See zum Skifahren zu fliegen.
Geht das denn überhaupt? Naja, der Schnee fehlte in den unteren Regionen noch, doch am Kitzsteinhorn bei Kaprun war die Schneelage gut.
Eine Stunde brauchten wir von Wörishofen nach Zell. Leider vertrödelten wir in der Früh ein bisschen Zeit mit Tanken, so konnten wir erst um 08:45 Uhr starten. Bereits im Funk orderten wir ein Taxi, welches auch prompt nach der Landung da war. Ich hatte uns schon am Tag zuvor angekündigt und so empfing uns direkt am Flugzeug ein VW-Bus (also genug Platz für unsere Skier).
15 Minuten später waren wir direkt an der Liftstation. Wären wir mit dem Auto angereist, hätten wir vom Parkplatz erst einmal dorthin laufen müssen. Nun hieß es nur noch Skipässe kaufen und einsteigen! Eine Stunde nach der Landung standen wir auf der Piste in über 2600 Meter und der Spaß konnte beginnen.
Das Taxi kostete hin und zurück 60 €, für jeden also 20 € und der Skipass 42 €.
IMG 8839Tipp´s beim Nachmachen:

  1.  Früher weg fliegen,
  2.  warten bis der Tag eine halbe Stunde länger ist und
  3.  auf Schnee in den tieferen Regionen warten, denn zur Liftstation der Schmittenhöhe kann man in 15 Minuten laufen.

SKI HEIL smile

Aktuelles zum Neuen Luftrecht SERA

Übersicht Neue LuftraumstrukturSTANDARDISIERTE REGEL IM EUROPÄISCHEN LUFTRAUM ?! LEIDER EIN WUNSCHTRAUM !!

Die Standardisierten Regeln im Europäischen Luftraum (SERA) sind am 5. Dezember 2014 in Kraft gesetzt worden. Die derzeitige deutsche Luftverkehrsordnung muss noch an SERA angepasst werden. Dafür hatten die zuständigen Behörden eigentlich zwei Jahre Zeit.

Unsere national zuständige Luftverkehrsordnung wird also „irgendwann“ angepasst werden. Wer glaubt, dass dann in allen Fällen die vorgegebene europäische Standardisierung angestrebt wird, glaubt in die falsche Richtung. Es wird wohl so laufen, das Eurocontrol mit SERA etwas vorgeben hat und die deutsche Gesetzgebung und die Gesetzgeber der Nachbarländer irgendetwas daraus machen.

So dürfte es eigentlich nicht sein, denn europäisches Recht steht vor nationalem Recht. „Warten wir mal ab und wie unser Fußball-Kaiser so floskelt: „Schau ma mal.“
Ein europäischer Luftraum mit gleichen Regeln für alle Länder in Europa wird wahrscheinlich ein Traum bleiben.

Was aber ändert sich mit SERA?

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